Herzlich Willkommen

 

Die Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie spiegeln interdisziplinär arbeitende, vernetzte und dynamische Forschungsgebiete wider. Dabei geht es um das Zusammenwirken psychologischer Prozesse, sozialer Strukturen und biomedizinischer Faktoren bei der Entstehung, der Aufrechterhaltung und in der Behandlung von Erkrankungen jedweder Art. Im Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie an der Universitätsmedizin Rostock besteht deswegen eine enge Verzahnung grundlagenwissenschaftlicher und klinisch angewandter Fragestellungen. Die Schwerpunkte der Institutsarbeit liegen in den Bereichen "Schmerzforschung", "Entwicklungsverläufe im Alter" und "Risikofaktoren und Belastungen im Kindesalter". Durch eine enge Kooperation mit anderen Instituten und Kliniken in Rostock, bundesweit und international werden weitere neuropsychologische und psychophysiologische Fragestellungen bei organischen Erkrankungen (z. B. Morbus Fabry, Morbus Gaucher, Multiple Sklerose) und in der Zahnheilkunde untersucht. Zudem bestehen enge Kooperationen im Bereich der Onkologie, hier insbesondere mit der Arbeitsgruppe "AYA" (adolescents and young adults) der Universitätsmedizin Rostock.


In der Lehre stellt das „Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie“ neben Anatomie, Physiologie und Biochemie das vierte große vorklinische Fach im Studium der Medizin. Wir sind im B.Sc und M.Sc Programm des Studienganges „Medizinische Biotechnologie“ integriert. Außerdem werden im Institut Operationstechnische (OTA) und Anästhesietechnische (ATA) Assistenten in psychologischen und soziologischen Konzepten ausgebildet. In Vorlesungen im ersten und zweiten Semester geht es darum, die Bedeutung psychosozialer Einflüsse im Verlauf von Erkrankungen kennen zu lernen. Die den Vorlesungen folgenden Seminare fördern das vertiefte Verstehen dieser Zusammenhänge. In den Kursen und Praktika wird ein Übungsfeld für aktives Probehandeln unter anderem mit Patienten und Schauspielern ermöglicht. Ziel ist dabei die Optimierung der medizinischen Behandlung über eine professionelle ärztliche Gesprächsführung, die auf Erkenntnissen moderner kommunikationswissenschaftlicher Befunde beruht.


Neben diesen Aufgaben beraten wir Studierende bei spezifischen Arbeitsstörungen, Motivationseinbrüchen und Prüfungsängsten. Durch eine persönliche Ermächtigung für verhaltenstherapeutische Kopfschmerztherapie können nichtmedikamentöse Verfahren zur Behandlung primärer Kopfschmerzen angewandt werden. Mit der engen Vernetzung mit anderen Instituten und Kliniken besteht eine wirkungsvolle und in der Arbeit effektive Plattform psychosozialen Handelns.

 

Seite drucken nach oben



So erreichen Sie uns:

Gehlsheimer Str. 20
D-18147 Rostock
Tel.: +49 (0) 381 494 9530/ 9531
Fax: +49 (0) 381 494 9532

RoMeTz